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Treuener Sommerferienpass 2017

Spätestens im März beginnt jedes Jahr die aktive Phase für die Planung des Treuener Sommerferienpasses. So war es auch in diesem Jahr und wir hoffen, dass es noch viele Jahre so sein wird. Nach mehrmonatiger Planungs- und Vorbereitungsphase ging es dann mit dem ersten Ferientag für fünf Wochen in ein abwechslungsreiches Programm. Für so gut wie jeden Geschmack sollte etwas dabei sein.

Für die Feinschmecker wurde indisch, asiatisch, vegetarisch und russisch gekocht. Neben Kochen und Schlemmen standen auch typische Gewürze und Rituale mit auf dem Plan. Für alle gab es zum Abschluss natürlich die Rezepte zum Mitnehmen – vielleicht wird das eine oder andere Gericht ja zu Hause mit den Eltern ausprobiert.

Wer sich gerne kreativ beschäftigt, der konnte sich unter anderem mit der Technik des Korbflechtens auseinandersetzen. Hier entstand am Ende ein Frühstückstablett. Wer doch eher mit der Nähmaschine arbeitet, der hatte die Möglichkeit, beim "Kreieren mit Textilien" tätig zu werden. An diesem Tag standen dann alle Nähmaschinen keinen Moment still.  Und für all diejenigen, die noch eine Uhr für zu Hause benötigten, konnten sich aus einer Vinyl-Schallplatte eine Wanduhr gestalten. Damit erhielt so manches Vinyl, welches nicht mehr unbedingt für die Ohren genutzt wird, eine neue Bestimmung.

Für die Kids, die doch eher  ihren Nervenkitzel strapazieren wollen, ging es zweimal zum Go Kart nach Fraureuth, wo mit jeder gefahrenen Runde, die Luft etwas dicker in der Halle wurde. Für die Wassersportler ging es zum Wasserski nach Rossau. Nach kurzen Startschwierigkeiten konnte am Ende fast jeder die zweihundert Meter bis zur ersten Kurve bewältigen. Mit dem Rad ging es in diesem Jahr mal wieder auf der Kammloipe von Schöneck nach Mühlleithen. In Mühlleithen angekommen, konnten sich die Teilnehmer auf die Sommerrodelbahn schwingen und den Berg mehrfach hinunter sausen. Im Anschluss ging es dann natürlich wieder zurück nach Schöneck, um dann von dort mit der Bahn zurück nach Treuen zu fahren. Fehlen darf natürlich auch ein Besuch im Kletterwald Pöhl nicht. Hier hatten über 30 Klettermaxe die Möglichkeit, sich von Baum zu Baum zu schwingen.

Etwas ruhigere Sportarten standen in diesem Jahr auch auf dem Plan. So trafen sich zum Beispiel unsere Schachspieler. Beim Blitzschach zählte schnelle Reaktion und wer die besten Nerven und einen kühlen Kopf behielt, hatte gute Chancen, um auf einen der ersten drei Plätze zu kommen. Weiterhin besuchten wir den Sportfischerverein Treuen. Jeder Teilnehmer bekam einen Platz um den Teich und dann hieß es für die nächsten Stunden einfach „Ruhe bewahren“. Die eine oder andere Angel zog es hier und da mal nach unten, zweimal konnte tatsächlich ein Fisch heraus geangelt werden. Allerdings waren beide nicht groß genug, so dass sie wieder dem Teich zugeführt wurden. Erstmalig konnte in diesem Jahr ein Tauchkurs angeboten werden. Mit der Tauchschule Diveadventure ging es im Lengenfelder Stadtbad unter Wasser. Mit Sauerstoffflasche ausgestattet, konnten die Jugendlichen unter fachkundiger Anleitung erste Tauchversuche unternehmen. Mit absoluter Begeisterung ging die Veranstaltung vorüber und wir hoffen, dass es im nächsten Jahr eine Neuauflage geben wird.  

Wissenswertes und etwas  Kultur erfuhr der Treuener Nachwuchs bei den Fahrten zur Naturbühne an den Greifensteinen, in der Filmfabrik Wolfen, im Bergbaumuseum Oelsnitz, im Haus der Entdecker Reinsdorf, im Deutschen Landwirtschaftsmuseum Blankenhain und auf Eibisch’s Hof in Neumark.

In der 5. Ferienwoche ging es dann für 5 Tage mit 12 Teilnehmern zur Ferienfahrt nach Buckow in die Märkische Schweiz. Übernachtet wurde in Bungalows, die doch noch sehr an die DDR Zeit vor vielen Jahren erinnerte. Auf dem Plan standen für die Teilnehmer ein Besuch im Schiffshebewerk Niederfinow, eine Paddeltour und ein Tagesausflug nach Berlin. Auf der Heimfahrt schauten wir dann noch in der Plastination in Guben vorbei.

Alles in Allem können wir ein positives Fazit ziehen. Abgesehen von 3 Pflastern, die zu unserer Radtour auf der Kammloipe notwendig waren, sind alle Teilnehmer gesund und munter wieder nach Treuen zurückgekehrt – und das ist im Grunde wirklich das Wichtigste.